Goldlegierungen

Einleitung

Klassische Schmuckgoldlegierungen bestehen meist aus Gold, Silber und Kupfer. Ein historischer Grund für die Vermengung dieser Metalle ist, dass Gold auch sehr oft in Verbindung mit Kupfer und/ oder Silber gefördert wird. Bis ins 19. Jahrhundert war es in Europa sogar verboten Gold mit anderen Metallen außer mit Silber oder Kupfer zu legieren. Goldlegierungen können in den Farben Gelb oder Hellgrün (sogenanntes Grüngold), Rosa oder Weißgold sein.

Die klassischen deutschen Goldlegierungen erkennt man ganz leicht an den sogenannten Punzen. Goldschmuck wird in Deutschland meist mit einem Feingoldgehalt von 33,3 % sowie 58,5 % sowie 75,0 % und 90,0 % hergestellt. Als hochwertigen Goldschmuck bezeichnet man Schmuck mit einem Feingoldgehalt von 75 % oder höher.

Internationale Goldschmucklegierungen

In Amerika ist die am häufigsten verbreitete Legierung 585er Gold (auch 14 Karat genannt), im Nahem Osten ist sehr hochwertiger Goldschmuck mit Feingoldanteilen von 83,3 % bis 91,6 % am weitesten verbreitet und in China, Thailand oder Malaysien ist selbst Schmuck aus reinem Feingold keine Seltenheit. Schmuck aus Feingold wird in Deutschland so gut wie gar nicht hergestellt.

Minderwertige Legierungen

Das Wort minderwertig soll im Bezug auf 333er Gold nicht falsch verstanden werden. In der Schweiz wird Schmuck mit einem Goldanteil von bis zu 37,5 % als Garantiemetall bezeichnet und darf nicht als Goldschmuck bezeichnet werden. Außerdem gibt es viele Berichte, dass vor nicht allzu langer Zeit z.B. in Österreich oder auch der Schweiz kaputter Schmuck aus 333er oder 375er Gold als Modeschmuck angesehen wird und einfach in der nächsten Mülltonne entsorgt wurde! Da der Wert von Gold aber immer weiter steigt wird diese Art der Altgoldentsorgung nur noch sehr vereinzelt praktiziert.

Farbgold Legierungen

Es gibt Rotgold, Gelbgold, Grüngold, Weissgold und Gruagold.